Schwarzwurzeln

Nächste Woche haben wir ein äußerlich eher bescheidenes, innerlich jedoch königliches Gemüse in die Gemüsekisten eingeplant. Die Schwarzwurzel, auch unter Winterspargel bekannt, kam im 17. Jahrhundert nach Europa.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Schwarzwurzeln sehr beliebt und gerieten dann etwas in Vergessenheit. In letzter Zeit erfahren sie jedoch eine gewisse Renaissance.

Den Winterspargel können Sie etwa eine Woche im Gemüsefach Ihre Kühlschranks, in Frischhaltefolie oder ein Geschirrtuch eingewickelt, aufbewahren. Wenn Sie die Wurzeln länger aufbewahren möchten können Sie diese auch in einem kühlen Keller in einer mit Sand gefüllten Kiste für mehr als einen Monat einlagern. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass die Wurzel nicht bricht. Sonst trocknet sie aus und ist nicht mehr haltbar.

Die Schwarzwurzeln zählen aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitaminen und Mineralstoffen zu den wertvollsten Gemüsen überhaupt. Sie enthalten Provitamin A, Vitamin B1, B2 und B, C und E sowie sehr viel Kalium, Calcium, Magensium, Phophor, Eisen und vielen sekundären Pflanzennährstoffen. Bestimmte Inhaltsstoffe im Milchsaft wirken am Abend gegessen, beruhigend, entspannend und schlaffördernd.

Schwarzwurzeln sind kalorienarm und sehr bekömmlich. Deshalb sind sie auch gut als Schonkost geeignet.

Verwendung

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Nicht nur für die Suppe: Petersilienwurzel

Als Bestandteil von Suppengrün ist die Petersilienwurzel bekannt. Doch die weiße Wurzel kann mehr als Brühen und Suppen Geschmack zu verleihen. Sie sind angenehm mild und schmecken doch intensiv würzig. Ob als Cremesuppe, glasiert mit Honig zu Wild und Geflügel oder fein püriert - das Wintergemüse lässt sich vielfältig zubereiten und sorgt für angenehme Überraschungen.

Die Wurzeln werden vor der Zubereitung unter fließenden Wasser geschrubbt und mit einem Sparschäler geschält. Sie können dann wie Karotten gegart werden. Fein ist auch eine Kombination mit Kartoffeln und Käse im Gratin. Dazu werden die Petersilienwurzeln auf die Kartoffellagen geraspelt. Etwas Gemüsebrühe dazu und etwa 30 Minuten im Backofen gratinieren - fertig!

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Äpfel der Sorte Topaz im Angebot

Von einem Bio-Apfel wird viel verlangt: Er soll widerstandsfähig sein gegen Krankheiten, Schädlinge nicht anziehen, attraktiv aussehen und vor allem gut schmecken. Der Topaz ist ein solches Multitalent.

Der Topaz ist eine noch relativ neue Apfelsorte, die 1984 in Tschechien gezüchtet wurde. Vater und Mutter-Sorte stammen von alten Apfelsorten ab. Dies war wichtig, da für den Biologischen Anbau die Robustheit der alten Wildäpfel sehr wichtig ist.

Der Topaz erwieß sich als Glücksgriff, denn er ist wenig anfällig gegen Krankheiten. Vor allem ist der Topaz gegen den Schorf resistent, den man an den vielen graubraunen bis schwarzen Flecken auf den Äpfeln erkennen kann.

Der Topaz ist gut für den Hausgarten geeignet. Die Äpfel sind mittelgroß und meist gelb, weisen aber oft auch große rot gestreifte Farbanteile auf. Er ist saftig und leicht süss-säuerlich, das Fruchtfleisch ist fest, feinzellig und knackig.

Topaz eignet sich für Tafelobst, Frischobst, Kompott, Einkochen und Backen.

Unser Angebot vom Demeterhof Ehemann:

Tempeh: vegan, vollwertig, leicht bekömmlich

Familie SchnappingerAb kommender Woche haben wir wieder Tempeh im Angebot. Tempeh ist ein fermentiertes Naturprodukt aus Sojabohnen. Diesen stellt Markus Schnappinger, der Cousin von Christine Lecker jun., her. Von Anfang an verwendet Markus nur biologisch erzeugte Sojabohnen von bester Qualität. Da nur pflanzliche Lebensmittel verarbeitet werden ist sein Tempeh zu 100 % vegetarisch/vegan! Die für die Herstellung benötigten Sojabohnen kommen ebenfalls aus der Region.

Neben Sojabohnen verwendet Markus auch Lupinen und, ganz neu, schwarze Bohnen als Grundlage für seinen Tempeh. Lupinen zeichnen sich durch ihr fein-herbes Aroma und durch ihre kernigere Struktur aus.

 

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Seitenfaltenbeutel als Frostschutz

Zur Zeit zeigt sich der Winter von seiner kalten Seite. Zumindest nachts und am frühen Morgen herrschen Temperaturen, die Obst und Gemüse schnell schädigen.

Um Lebensmittelverluste durch erfrorene Salate & Co. zu vermeiden packen wir den Inhalt der Kiste zusätzlich in unsere Restbestände an Seitenfaltenbeutel. Da durch den Beutel die Luftzirkulation durch die Kiste vermieden wird machen auch ein paar Grad unter 0°C dem Gemüse nichts aus.

Sobald die Temperaturen wieder über den Gefrierpunkt steigen lassen wir die Seitenfaltenbeutel wieder weg und kehren zurück zu unserem Verpackungsvermeidenden System aus Bodenpapiereinleger und Mehrwegdeckel für die Kisten.

Um zu vermeiden, dass die Kisten bei Ihnen vor der Haustüre in der Kälte stehen können Sie uns gerne einen geschüzten alternativen Abstellort mitteilen. Zusätzlich finden Sie in unserem online-Shop Thermohauben, die wir über die Kisten stülpen können um diese zu schützen. Wenn Sie uns eine dicke Decke zur Verfügung stellen packen wir die Kisten bei Ihnen gerne auch darin ein.

Ochsenherztomate Rebellion

Die Rebellion ist eine kleine, leicht gerippte Fleischtomate mit einer zarten Haut. Sie eignet sich darum gut als Salattomate.

Der Genuss von Tomaten wirkt anregend auf den gesamten Organismus und schützt vor Infektionen, denn die sonnengereiften Früchte aus biologischem Anbau sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, Fruchtsäuren und ätherischen Ölen. Zudem gibt es neue wissenschaftliche Belege darüber, dass Bio-Tomaten bedeutende Gesundheitsvorteile gegenüber konventionell angebauten besitzen. Einer US-Studie über 10 Jahre zufolge, haben biologisch angebaute Tomaten einen über 90% höheren Gehalt an Flavonoiden.
Diese zählen zu den Antioxidanten, die Zellen vor Radikalen oder anderen molekularen Schäden schützen sollen.

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Blaukraut - farbenfroh und gesund

Schon unsere Vorfahren und Urahnen verzehrten in nasskalten Wintermonaten Blaukraut, bzw. Rotkohl und hielten sich somit auch im Winter fit und gesund. Der Krautkopf ist besonders nährstoffreich, da er sehr langsam gewachsen ist und so alle Nährstoffe in sich aufnehmen konnte. Vor allem das wertvolle Spurenelement Selen zeichnet das Blaukraut aus, denn keine andere Nutzpflanze enthält davon annähernd so viel. Selen kräftigt unser Immunsystem und schützt vor freien Radikalen. Außerdem gelten die blauen Anthocyane als antioxidativ, entzündungshemmend und krebsfeindlich.

Blaukraut kann gedünstet oder roh serviert werden. Er schmeckt als Gemüse genau so gut wie als Salat oder im Smoothie. Bei der Zubereitung als Rohkost bleiben alle sekundären Pflanzenstoffe erhalten.

Tipp:
Das Kochwasser kann, nachdem es abgekühlt ist und etwas gesalzen wurde, als bekömmlicher Gemüsetrunk verwendet werden.

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