Kartoffel Laura - die Rote von Martin Öttl

SüßkartoffelnNächste Woche haben wir die Kartoffelsorte Laura in die Gemüsekisten eingeplant. Mit ihrer roten Schale und ihrem tiefgelben Fruchtfleisch ist sie eine besondere Augenweide. Sie überzeugt durch einen sehr guten Geschmack und eignet sich durch ihre vorwiegend festkochende Eigenschaft gut für Pommes Frites oder Blechkartoffeln.

Oft hört man das Gerücht: Kartoffeln machen dick... Dies stimmt jedoch nur weil Kartoffeln oft in stark verarbeiteter Form und unter Beigabe von viel Fett verzehrt werden. Ohne Beiwerk liefert die Kartoffel nur 69 kcal/100g.

TIPP: Achten Sie bei der Zubereitung der Kartoffel auf eine schonende Verarbeitung (Dünsten, Garen oder Dampfgaren). Damit verhindern Sie das "Auswaschen" der Nährstoffe.

Unser Angebot:

NEU: Jogurt Haselnuss

Milch ist nicht gleich Milch. Durch die wesensgemäße Fütterung und Haltung unserer Kühe sowie die schonende und werterhaltende Verarbeitung in unserer Hofmolkerei sind nach derzeitigem Wissensstand die besten Voraussetzungen für herausragende Milchqualität und damit beste Zutat für unsere Milchprodukte.

 

Bei der Herstellung unserer Jogurts achten wir besonders darauf, dass die optimalen Reife-Temperaturen nicht überschritten werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht geschädigt werden. Den besonderen Geschmack erzielen wir durch den Einsatz verschiedener Jogurtkulturen. Diese machen den Jogurt besonders mild. Da wir auf den Einsatz von künstlichen Verdickungsmitteln verzichten ist unser Jogurt etwas flüssiger als Andere – uns geht es hier vor allem um den gesunden und natürlichen Geschmack. Natürlich sind für uns auch künstliche Aromen und veränderte Mikroorganismen absolut tabu. Sie finden in unserem Haselnussjogurt deshalb nur den Geschmack der des naturbelassenen Jogurts und die Haselnüsse.

Die Haselnüsse kommen von der demeter-Kooperative Isik aus dem anatolischen Hochland.

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Wieder im Angebot: Reserlkäse

Leider war in der letzten Zeit die Zeit zu knapp um zu käsen. Doch nun gibt es ab nächster Woche endlich wieder unseren Reserlkäse!

Unser Reserl-Käse wird in Kräutern und extra nativen Olivenöl eingelegt und vakuumiert. So hat er Zeit das Aroma der Kräuter aufzunehmen und ist doch gut geschützt. Ungeöffnet können Sie unseren Käse einige Wochen im Kühlschrank aufbewahren. So haben Sie immer ein Stück Käse für den schnellen Bedarf auf Vorrat.

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Süßkartoffeln von Naturdonia

Nächste Woche haben wir Süßkartoffeln in die Gemüsekisten eingeplant. Diese kommen von Naturdonia im südlichen Spanien. Seit 1995 baut Jean-Claude Mathaly Bio-Gemüse nach Naturland-Richtlinien an. Dabei achtet er nicht nur auf ökologisch nachhaltige Produktion sondern auch auf seine soziale Verpflichtung gegenüber seinen Mitarbeitern. Bewusst beschäftigt er keine unterbezahlten ausländische Saisonkräfte sondern Menschen vor Ort.

Jean-Claude mag es übrigens süß. Sein Lieblingsrezept ist Ofensüßkartoffel mit Zimt und Honig.

Die Süßkartoffeln, auch Bataten genannt, sehen so aus wie Kartoffeln und werden auch so zubereitet. Neben der Tatsache, dass beide Knollen in der Erde wachsen haben die Süßkartoffeln nicht viel mit den Erdäpfeln gemeinsam. Sie schmecken eher süß. Trotzdem lassen sie den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen.

Kein anderes fettarmes Nahrungsmittel liefert so viel Vitamin E. 100 Gramm Süßkartoffeln decken 1/3 des Tagesbedarfs an Vitamin E. Dieses schützt Zellen vor vorzeitiger Alterung.

Süßkartoffeln lassen sich jedoch nicht so gut lagern wir Kartoffeln. Nur wenn sie nicht länger als ein bis zwei Wochen gelagert werden entfalten sie beim Kochen ihr leicht süßliches Aroma. Je nach Größe müssen sie 30 bis 45 Minuten gegart werden. Sie können aber auch roh genossen werden.

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Ingwer von der Erzeugergemeinschaft La Campina

Unser Ingwer kommt von der Demeter Erzeugergemeinschaft La Campia in den Peruanischen Anden auf 800 bis 1.900 Metern Höhe. Durch eine weite Fruchtfolge mit Kakao, Bananen und Papaya vermeidet es die Erzeugergemeinschaft aus 50 peruanischen Bio-Kleinbauern immer wieder neue Flächen durch Waldrodung erschließen zu müssen.

Ein besonderes Einsatzgebiet des Ingwers ist die Wirkung gegen Übelkeit. Er kann gegen alle Formen von Übelkeit eingesetzt werden, sei es die "normale" Übelkeit, Seekrankheit oder auch Reiseübelkeit. Dagegen einfach eine dünne Scheibe von einer Ingwer-Wurzeln abschneiden und darauf herumkauen.

Ingwer wirkt aber auch virusstatisch, hemmt also die Vermehrung von Viren. Außerdem regen die enthaltenen Scharfstoffe die Durchblutung und den Kreislauf an, er fördert die Verdauung und steigert Magensaft-, Speichel- und Gallenbildung.

Besonders beliebt ist Ingwer als warmes Getränk in der kalten Jahreszeit. Für eine Tasse wird ein Daumendickes Stück von der Wurzel abgeschnitten und in feine Würfel geschnitten. Dann kochendes Wasser darüber und 15 bis 20 Minuten ziehen lassen.

Da Ingwer Wehen auslösen kann sollte dieser in der Schwangerschaft nur niedrig dosiert genossen werden.

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Jaus'nwrap: die nachhaltige Alternative zu Alu- und Frischhaltefolie

Der Jaus'nwrap ist die nachhaltige und wiederverwendbare Alternative zu Alufolie, Frischhaltefolie und Plastikbehälter. Das Bienenwachstuch bietet einen natürlichen Schutz indem es sich um die Lebensmittel oder deren Behältnisse schmiegt.

Hergestellt wird das Bienenwachstuch in einem kleinen Familienbetrieb im Waldviertel. Die Basis ist naturbelassene Baumwolle aus biologischem Anbau. Auch das Bienenwachs ist nicht parfümiert oder gefärbt und kommt von biologischen Imkern. Das Baumharz kommt von der Schwarzföhre. Für diesen Bestandteil gibt es kein Bio-zertifikat, da die Bäume nicht im Regelwerk der Bio-Anbauverbände enthalten sind. Dafür ist die Tradition der Pecher sogar in die Liste des immateriellen Kultuerbes der UNESCO aufgenommen worden. Zu guter Letzt kommt noch biologisches Jojobaöl zum Einsatz. Es verbessert die Geschmeidigkeit des Jaus'nwraps.

Anleitung:

  • Lebensmittel mittig auf das Wachstuch legen
  • Wachstuch zusammenfalten (wichtig ist genug Überlappung)
  • Wachstuch zusammendrücken
  • Die warmen Hände sorgen für ein leichtes anhaften der einzelnen Schichten
  • Ab ins Grüne, in die Schule oder ins Büro!
  • Mahlzeit!

Tipp: Das Wachstuch kann auch für Schüsseln und Gefäße verwendet werden - auch im Kühlschrank

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Chicorée vom Obergrashof

In der kommenden Woche haben wir wieder Chicorée von dem Demeter-Betrieb Obergrashof im Angebot. Bereits seit über 25 Jahren widmet man sich beim Obergrashof der Chicoréetreiberei. Mit der Treiberei wird buchstäblich das Sonnenlicht in den Winter hinein getragen:

Die Chicoréerüben werden über den Sommer, von Mai bis November im Acker herangezogen. Sie speichern als zweijährige Pflanze zum Herbst hin Nährstoffe für einen neuen Austrieb im nächsten Frühling in ihrem Rübenkörper.

Dieses Speichervermögen macht man sich beim Obergrashof zunutze indem die Rüben im Winter zum Neuaustrieb angeregt werden. Dazu bereitet man ihnen in abgedunkelten Räumen ein "warmes Fußbad". Die Wurzeln werden aus dem Winterlager heraus genommen, in Treibkisten gestellt und in einen temperierten Wasserkreislauf hinein gegeben.

Nach drei Wochen schenkt uns die Pflanze einen neuen, gebleichten Spross, der geerntet werden kann. Interessant ist die Chicoréetreiberei unter anderem deshalb, da dabei viel weniger Energie aufgewendet werden muss als bei der winterlichen Salatproduktion im Gewächshaus. Der Chiccorée nutzt seine Reserven aus dem Vorjahr. Damit der Chicorée nicht grün wird findet die Treiberei in dunklen, gut isolierten Räumen statt.

Tipp: Manchen Menschen ist der Chicoree zu bitter. Das kann man vermeiden indem Chicoree dunkel gelagert wird. Bitterstoffe lassen sich auch reduzieren, wenn man die Blätter vor dem Verzehr in lauwarmen Wasser wäscht. Mit dem Waschen gehen jedoch auch viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

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