Topinambur, die unbekannte Knolle der Indianer

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von Topinambur wird in Mexiko vermutet und gilt als Kulturpflanze der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit. Anfang des 17. Jahrhunderts kam die Topinambur von Südamerika nach Frankreich. Den Namen erhielt sie dort nach dem Indianerstamm Topinambur, der zufällig gerade zu Besuch war. Aufgrund ihres Artischockenähnlichen Geschmacks war sie kurz darauf eine begehrte Delikatesse in den Fürstenhöfen. Im 19. Jahrhundert waren sie Knollen ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel bis sie schließlich von der energiereicheren Kartoffel verdrängt wurden.

Topinambur ist eine süßlich-nussige Alternative zur Kartoffel und schmeckt gebacken, gedünstet, püriert, roh, gekocht und mariniert.

Lagerung: aufgrund der dünnen Schale lässt sich die Wurzel nicht lange im Kühlschrank lagern.

Tipp:

  • bräunliche Verfärbungen der angeschnittenen Knolle lassen sich durch etwas Zitronensaft vermeiden
  • Topinambur enthält Inulin, ein präbiotischer löslicher Ballaststoff, der von Diabetikern gut vertragen wird

Unser Angebot:

Neu aus unserer Nudelmanufaktur: Hörnchen

Ab nächster Woche ergänzen wir unser Nudelsortiment um Hörnchen-Nudeln.

Unsere Hörnchennudeln nehmen durch ihre gebogene Form besonders gut Soßen auf und sind leicht mit Löffeln zu handhaben. Sie werden oft als Beilage, aber auch als Suppeneinlage und für Nudelsalate verwendet.

Zutaten:
Hartweizengries*, 30 % Eier von unseren freilaufenden Demeterhühnern*
*Aus kontrolliert biologisch-dynamischer Landwirtschaft

Volksbegehren in Bayern zum Artenschutz

Gegenwärtig wird in Bayern ein dramatischer Artenverlust verschiedenster Gruppen von Tieren und Pflanzen festgestellt. Gerade der drastische Rückgang der Artenvielfalt bei den Insekten, insbesondere den Bienen und Schmetterlingen, den Amphibien, den Reptilien, den Fischen, den Vögeln und den Wildkräutern ist durch einschlägige Untersuchungen eindeutig nachgewiesen. Ursächlich dafür ist der übermäßige Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie die strukturelle Verarmung der Landschaft.

Jede verlorene Art und jeder gestörte Lebensraum ist nicht nur ein Verlust an Stabilität des natürlichen Lebensgefüges, sondern auch ein Verlust an Schönheit unserer Heimat und eine Beeinträchtigung der Lebensqualität der Menschen.

Weiterlesen: Volksbegehren in Bayern zum Artenschutz

Veranstaltungstipp: Verkostung heimischer Wintergemüse beim Biomichi

Unser Schwager Michael Steinmassl, seines Zeichen Bio-Gemüse-Gärtner, zeigt am 29. Januar, dass man sich auch im Winter mit Lagergemüse abwechslungsreich und gesund ernähren kann. Zusammen mit Maria Stadler, Köchin und Ernährungsberaterin aus Fridolfing, zeigen sie Rezepte wie aus Wintergemüse leckere Gerichte werden.

Wann: 29.1.2019 um 18:30 Uhr
Wo: Biomichi, Götzingerstr. 15, Kirchanschöring

Unkostenbeitrag 5,- €
(Anmeldung im Büro der Ökomodellregion unter 08681/4005-37 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Anfahrbarkjeit wegen Schnee

Winter in Berchtesgaden

Letzte Woche kam er endlich: der von unseren Kindern lang ersehnte Schnee. Doch in dieser Menge freuten sich wohl tatsächlich nur noch die Kinder darüber. Da der Unterricht an vielen Schulen ausgefallen ist konnten sie nach Herzenslust Schneeburgen bauen und Schlitten fahren. Verschneite Straßen, zusammenbrechende Bäume und abzuschaufelnde Dächer belasten sie zum Glück noch wenig.

Wir haben letzte Woche unser Möglichstes getan um (fast) alle bestellten Kisten auszuliefern, auch wenn wir dafür zu Fuß durch den Schnee stapfen mussten. Die Freude der Kunden über die oft unerwartete Zustellung hat uns dafür aber mehr als entschädigt!

Da am Sonntag und Montag wieder Schneefälle angekündigt sind haben viele Schulen und Kindergärten Anfang der Woche weiterhin geschlossen. Bitte geben Sie uns Bescheid, falls wir Sie nächste Woche nicht erreichen können damit unsere Fahrer auch weiterhin unfallfrei durch den Winter kommen.

Kohlrabi weiß & blau

KohlrabiEinst aus einer Mischung von Kohl und Rübe hervorgegangen, ist der Kohlrabi etwas ganz Besonderes. Im Gegensatz zu anderen Gemüsearten wo meist die Frucht, Blüte, Blattwerk oder die Wurzel genutzt wird, wird beim Kohlrabi der Stängel verzehrt. Kohlrabi schmeckt leicht süßlich und auch etwas nussig. Er ist sowohl roh als auch gekocht lecker.

Besonders bedeutsam für die Ernährung ist sein hoher Gehalt an Vitamin C und den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Die feinwürzigen Senföle als sekundäre Pflanzenstoffe haben zudem eine schützende Wirkung gegen Entzündungen und stärken die körpereigene Abwehr.

Kohlrabis eignen sich hervorragend für Suppen, Eintöpfe, Beilagen oder als Aufläufe. Auch roh schmecken Sie in Salaten. Kohlrabi sollte nur dünn geschält werden. Bei frischen Kohlrabis können auch die Blätter gegessen werden.

Unser Angebot:

Cime di Rapa - Eine Spezialität aus Apulien

Bei uns ist der Stängelkohl nicht sonderlich bekannt und landet darum nur selten im Kochtopf. Auf unserer Reise zu unseren Lieferanten in Apulien lernten wir diesen bei der Kooperative Jonica bio im Nationalgericht Apuliens "Orecchiette alle Cime di rapa" schätzen.

Cime di Rapa enthält viele Mineralstoffe. Er bringt unsere Fettverbrennung auf Hochtouren und enthält wenige Kalorien.

Zubereitung:

Essbar ist der komplette Stängel mit den Blättern. Nur gelbliche Blätter und holzige Stielteile sollten entfernt werden. Durch sein leicht bitteres Aroma und seinen würzigen Geschmack bietet das Wildkraut einen guten Kontrast zu deftiger Pasta. Klassisch werden in "Orecchiette alle Cime di rapa" Öhrchennudeln verwendet. Dazu passen aber auch gut unsere Radiatori Nudeln.

Man kann das Gemüse wunderbar wie Spinat mit etwas Olivenöl, Zwiebeln, Muskat, Salz und Pfeffer andünsten. So eignet sich das Gemüse als Beilage zu Fisch. Aber auch als Rohkost zum Salat (ähnlich wie Rucola) macht der Stängelkohl eine gute Figur.

Unser Angebot: