Kohlrabi weiß & blau

KohlrabiEinst aus einer Mischung von Kohl und Rübe hervorgegangen, ist der Kohlrabi etwas ganz Besonderes. Im Gegensatz zu anderen Gemüsearten wo meist die Frucht, Blüte, Blattwerk oder die Wurzel genutzt wird, wird beim Kohlrabi der Stängel verzehrt. Kohlrabi schmeckt leicht süßlich und auch etwas nussig. Er ist sowohl roh als auch gekocht lecker.

Besonders bedeutsam für die Ernährung ist sein hoher Gehalt an Vitamin C und den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Die feinwürzigen Senföle als sekundäre Pflanzenstoffe haben zudem eine schützende Wirkung gegen Entzündungen und stärken die körpereigene Abwehr.

Kohlrabis eignen sich hervorragend für Suppen, Eintöpfe, Beilagen oder als Aufläufe. Auch roh schmecken Sie in Salaten. Kohlrabi sollte nur dünn geschält werden. Bei frischen Kohlrabis können auch die Blätter gegessen werden.

Unser Angebot:

Cime di Rapa - Eine Spezialität aus Apulien

Bei uns ist der Stängelkohl nicht sonderlich bekannt und landet darum nur selten im Kochtopf. Auf unserer Reise zu unseren Lieferanten in Apulien lernten wir diesen bei der Kooperative Jonica bio im Nationalgericht Apuliens "Orecchiette alle Cime di rapa" schätzen.

Cime di Rapa enthält viele Mineralstoffe. Er bringt unsere Fettverbrennung auf Hochtouren und enthält wenige Kalorien.

Zubereitung:

Essbar ist der komplette Stängel mit den Blättern. Nur gelbliche Blätter und holzige Stielteile sollten entfernt werden. Durch sein leicht bitteres Aroma und seinen würzigen Geschmack bietet das Wildkraut einen guten Kontrast zu deftiger Pasta. Klassisch werden in "Orecchiette alle Cime di rapa" Öhrchennudeln verwendet. Dazu passen aber auch gut unsere Radiatori Nudeln.

Man kann das Gemüse wunderbar wie Spinat mit etwas Olivenöl, Zwiebeln, Muskat, Salz und Pfeffer andünsten. So eignet sich das Gemüse als Beilage zu Fisch. Aber auch als Rohkost zum Salat (ähnlich wie Rucola) macht der Stängelkohl eine gute Figur.

Unser Angebot:

Lagergemüse: Wirsing

Wirsing zählt im Winter zu den beliebtesten Kohlarten. Er kann als Zutat für Suppen oder als Krautwickel genossen werden. Die feinen Blätter des Wirsings von Hans Spitzauer finden sogar als Ersatz für Chinakohl in Rohkostsalaten Verwendung. Er enthält neben wichtigen Vitaminen sehr viel Folsäure.

Da Wirsing nicht den ganzen Winter lagerfähig ist und wir bereits die äußeren Blätter entfernen mussten bieten wir diesen in der kommenden Woche als "2. Wahl"-Artikel an. Wertvoll ist er allemal, bietet er doch mit einen wertvollen Inhaltsstoffen eine Alternative zu Obst und Gemüse aus entfernteren Regionen.

Unser Angebot:

1 kg Bruderhahneier

Unsere jungen Hühner legen aktuell noch viele kleinere Eier. Wir packen von diesen 1 kg in einen Karton (ca. 20 Stück)

Unser Angebot:

Frisch gepresster Apfelsaft von der Genussecke Seitz

Nachdem wir in den letzten paar Wochen keinen Apfelsaft mehr hatten können wir Ihnen nun wieder frisch gepressten anbieten. Das besondere an den Produkten der Genussecke ist, dass die Familie Seitz die Äpfel der eigenen Steuobstwiesen verarbeitet. Um das Gras in den Streuobstwiesen niedrig zu halten werden diese mit Schafen beweidet. Damit trägt der Betrieb einen wichtigen Anteil am Erhalt unserer Kulturlandschaft.

Das System Bag in Box vereint viele Vorteile. Der wichtigste ist, dass der Saft, wenn er angezapft ist, noch mindestens 6 Wochen haltbar ist, da keine Luft in den Beutel gelangen kann. Zudem schont er die Umwelt, da durch das geringe Gewicht der Verpackung weniger Gewicht auf der Straße transportiert werden muss und durch die einfache Trennmöglichkeit sehr wenig Abfall anfällt.

Unser Angebot von der Genussecke Seitz:

Wir wünschen Ihnen ein gutes, glückliches und gesundes Jahr 2019!

Wir starten hochmotiviert in das neue Jahr und freuen uns darauf Ihnen wieder beste Lebensmittel aus kontrolliert ökologischen Anbau zu Ihnen nach Hause liefern zu dürfen!

So bleiben wir auch weiterhin ein verlässlicher Partner für unsere Bio-Bauern-Kollegen, die unser Angebot mit ihren Produkten ergänzen. Die Lieferanten für das regionale Obst- und Gemüse sind zwar momentan nicht viel auf Ihren Äckern unterwegs, da das Lagergemüse im Winterlager untergebracht ist, aber die Planung für die Aussaat 2019 ist bereits am Laufen und das Saatgut bestellt.

Drücken wir dem Wettergott die Daumen, dass er trotz der menschlichen Einmischung und dem damit verbundenen Klimawandel, uns ein gutes Jahr schenkt. Der menschliche Einfluss auf die Erde ist so groß, dass Geologen unserem Zeitalter sogar einen eigenen Namen gegeben haben: Anthropozän. Grund dafür ist, dass die Menschheit die Erde in weit größerem Ausmaß verändert als es die natürlichen Einflüsse täten. Sei es die Erosion von wertvollem Boden oder die Verwandlung der Atmosphäre durch die Verbrennung von Jahrtausende alten Erdöl, Kohle und Gas. Internationale Klimakonferenzen versuchen Meilensteine zu setzen - doch es liegt an jedem Einzelnen die Erde für unsere Zukunft und die unserer Kinder lebenswert zu erhalten. Das Jahr 2018 hat uns gezeigt, dass die Zeit drängt. Letztes Jahr war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das ist schön für die Sonnenliebhaber, da es jedoch auch das niederschlagärmste Jahr war vertrockneten vielerorts die Felder. Die Nahrungsmittel werden uns in einem der reichsten Länder wohl nicht ausgehen, da dann entsprechend einfach die Importe steigen. Zu spüren bekommen es jedoch die heimischen Landwirte - und die Menschen in ärmeren Regionen, da durch steigende Nachfrage Lebensmittelpreise steigen werden.

Durch den Ökologischen Landbau können wir auch unseren Beitrag dazu leisten. So sparen wir durch den Verzicht auf chemische Düngemittel immense Mengen an Energie für dessen Produktion ein. Zudem binden unsere Böden CO², da die Bewirtschaftung nach biologisch-dynamischen Richtlinien den Humusaufbau fördert.

Steckrüben: ein verkanntes Wintergemüse

Die Steckrüben erreichten Deutschland aus Skandinavien im 17. Jahrhundert. Seit dem waren diese in Notzeiten oftmals die letzte Nahrungsmittelreserve. In die Geschichte eingegangen ist der Steckrübenwinter im Ersten Weltkrieg 1916/17. Auch im Hungerwinter 1946/47 waren sie für die Ernährung vieler Menschen essenziell. Darauf lässt sich wohl zurückführen, dass die Steckrüben bei uns wenig beliebt sind. In Spanien, Italien, Frankreich, Nord- und Osteuropa sind Steckrüben jedoch ein beliebter Energiebringer.

Steckrüben sind wahrscheinlich eine Kreuzung aus Rüben und Kohlrabi. Sie enthalten neben Eiweiß, Fett, Mineralstoffen und Vitaminen auch Traubenzucker, was sie angenehm süß macht. Durch ihren hohen Wassergehalt sind sie sehr kalorienarm.

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