Bienenschutz fängt im Garten an

Durch das Volksbegehren ist der Bienenschutz gerade in aller Munde. Während sich dieses jedoch mit seinen Vorschlägen primär nur an die Landwirte richtet kann unabhängig von der großen politischen Bühne auch jeder Einzelne seinen Beitrag dazu leisten Lebensraum für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. zu schaffen.

Es beginnt damit in Privat-, Gemeinschafts- oder Schrebergärten unbedingt chemische Insektizide zu verbannen. Auch die im Baumarkt erhältlichen Mittelchen zur Unterstützung im Kampf gegen Blattläuse können trotz anderweitiger Aussagen der Hersteller durchaus bienenschädlich sein (festgestellt 2015 durch den BUND).

Statt mit der Chemiekeule zu arbeiten können im naturnahen Garten durch Mischkulturen, Fruchtfolgen und Blühstreifen Infektionsketten für Krankheiten unterbrochen und Lebensräume für Nützlinge geschaffen werden. Ganz ähnlich machen es übrigens die Bio-Landwirte, denn auch ihnen bleibt der Griff in den Giftschrank versagt.

Besonders geeignet für die naturnahe Gärtnerei ist das Saatgut von Bingenheimer. Das ökologisch erzeugte Saatgut von Bingenheimer stammt zum einen von alten, bewährten, traditionellen Sorten aber auch von neuen Sorten aus biodynamischer Züchtung des Vereins Kultursaat. Dies sind Sorten, die für die Anforderungen des Ökolandbaus besonders geeignet sind (z.B. Krankheitsresistenz) und bei denen Geschmack und Bekömmlichkeit ein wichtiges Qualitätskriterium sind.

Zudem sind die Samen von Bingenheimer Saatgut Samenfest. Damit ist gemeint, dass die Samen, die die Pflanzen ausbilden können wieder für die Aussaat im nächsten Jahr verwendet werden können. Sie meinen, dass ist doch normal? Mit nichten! Viele moderne Sorten sind Hybrid-Sorten, die ihre guten Eigenschaften bei der Eigenvermehrung verlieren.