Rhabarber von Reinhard Weber


Ist es Obst oder Gemüse? Rhabarber wird botanisch dem Gemüse zugeordnet, da nicht der Fruchtstand, sondern die Stängel gegessen werden. Rhabarber ist eine ausdauernde Staude, die in unterirdischen, fleischig verdickten Wurzeln überwintert. Im Frühjahr treiben sie aus Knospen wieder aus und können bis Johanni (24. Juni) geerntet werden. Seinen sauren Geschmack verdankt der Rhabarber Apfel- und Zitronensäuren, er ist reich an Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin A, C und K, Mineralstoffen und Perktinen.

Der Name Rhabarber ist wahrscheinlich abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung Radix barbaris, was soviel heißt wie "Wurzel der Barbaren". Als Barbaren wurden im alten Griechenland Fremdländer, die die griechische Sprache nicht perfekt beherrschten und "... ein Kauderwelsch von sich gaben", betitelt. Die Silbe Rha kommt von dem alten Namen der Wolga - Rha- an deren Ufern die "fremdländische Wurzel" angebaut wurde.

ZUBEREITUNG

Die Blätter des Rhabarbers sind giftig, weshalb nur die nahrhaften Stängel verzehrt werden. Diese brauchen nicht unbedingt geschält werden. Es reicht die beiden Spitzen zu entfernen. Die Garzeit des Rhabarbers beträgt, je nach dicke, 6 - 10 Minuten. Gezuckert wird dieser erst nach dem Garen, so bleibt die Süßkraft des Zuckers erhalten. In Kombination mit Vanille und Zimt ist der Rhabarber sehr beliebt als fruchtiges Dessert.

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