Obst der Woche: erste Steinfrüchte


Seit kurzem haben wir die ersten Steinfrüchte wie Nektarinen, Pfirsiche und Aprikosen aus südlicheren Ländern für Sie im Angebot.

Ursprünglich kommen die genannten Steinfrüchte aus China, wo sie seit mehr als 6.000 Jahren angebaut werden. Über Persien und Kleinasien kamen sie in die warm-gemäßigten Klimazonen Mitteleuropas.
Aufgrund des hohen Wassergehalts sind die Früchte sehr druckempfindlich. Sie werden deshalb im noch harten Zustand geerntet, wenn der Farbumschlag eingesetzt hat. Die Früchte lassen sich jedoch gut nachreifen. Folgende Punkte sind dabei wichtig:

  • Legen Sie die harten Früchte in eine Papiertüte oder auf einen großen Bogen Papier. Plastik ist weniger geeignet, da sich darin ein feuchtes Klima entwickeln kann.
  • Achten Sie dabei darauf, dass  die Früchte nicht zu hart aneinander liegen, damit sich keine Druckstellen bilden
  • Packen Sie einen reifen Apfel mit dazu. Dieser verströmt Ethylen und beschleunigt so den Reifungsprozess.
  • Verschließen Sie die Tüte bzw. schlagen Sie das Papier ein und legen die Früchte an einen dunklen, kühlen Ort.
  • Kontrollieren Sie alle 24 Stunden auf den gewünschten Reifegrad.

Wenn Sie die Früchte länger aufbewahren möchten legen Sie diese am besten in den Kühlschrank. Dort halten sie schon deshalb länger, da Fruchtfliegen keine Sporen auf den Früchten verteilen können, die zum schnelleren Verderb führen.