Clementinen von Carpenaturam

Christine bei den ClementinenLetzte Woche haben wir den Betrieb Carpenaturam besucht und konnten so direkt sehen woher unsere Zitrusfrüchte kommen und wie diese erzeugt werden.

Carpenaturam darf sich ungeniert als "Der Experte" für biologische Zitrusfrüchte in Kalabrien nennen. Bereits 1984 stellte das Unternehmen als eines der Ersten in Italien auf Bio um.

Carpenaturam ist ein Familienbetrieb in 2. Generation. Die 4 Geschwister sind junge und erfolgreiche Unternehmer mit einem hohen Engagement für den ökologischen Landbau. Und das sieht man ihnen auch an: mit einer Begeisterung und wohl verdientem Stolz präsentieren sie ihren Hof und die weitläufigen Zitrusflächen.  

Pflanzenschutz

ClementinenUm den Schädlingsdruck in den Griff zu bekommen, werden in der Blütezeit Pheromonfallen für die Männchen aufgebaut.

Unerlässlich für die Bestäubung sind Bienen. Daher ziehen Imker während der Blüte mit ihren Bienenkästen von Plantage zu Plantage. Als Untersaat und Bodendecker werden wilde Kleemischungen eingesetzt. Diese können auch regelmäßig als Gründüngung eingearbeitet werden. Zusätzlich wird Mist von einem Biobetrieb eingekauft.

Olivenbäume dienen zwischen den einzelnen Feldabschnitten als Windschutz und Trennbereiche. Die Clementinen und auch Orangen werden übrigens auf Bitterorangen aufgepfropft. Als „Untersatz" ist die Bitterorange wesentlich robuster und wurzelfreudiger als die eigentlichen Nutzpflanzen. Die Vermehrung erfolgt somit über Stecklinge und nicht über Samen.