Grünkohl von Hans Spitzauer

Der Begriff "Superfood" mag wie eine modische Floskel daherkommen. Im Fall von Grünkohl beschreibt es aber sehr treffend seine Bedeutung.

Grünkohl ist ein überaus gesundes Gemüse. Durch seine günstige Nährstoffzusammensetzung aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, Aminosäuren und sekundären Pflanzenstoffen ist eine gute Alternative für Vegetarier zum tierischen Eiweiß. Er enthält sehr viel Eisen und ist reich an Antioxidantien. Zudem enthält er wenige Kalorien und stellt vergleichsweise geringe Anforderungen an den Standort - so wird es der Grünkohl in Zukunft wohl noch an Bedeutung gewinnen.

Grünkohl ist bei uns ein typisches Wintergemüse, da er traditionell nach dem ersten Frost geerntet wird. Doch auch ohne Frosteinwirkung ist der Grünkohl gut genießbar und deshalb weltweit verbreiteter als man üblicherweise annimmt. Er wurde als eine der ersten Kohlsorten über den eurasischen Kontinent verbreitet und früh nach der Entdeckung auf dem amerikanischen Kontinent eingeführt.

Entgegen der weitverbreiteten Rezeptur des längeren Kochens kann Grünkohl auch mit kürzerer Garzeit zubereitet werden. Vor allem in den USA, wo die Bedeutung des Grünkohls für die ausgewogene Ernährung bereits weit verbreitet ist, wird der Grünkohl in vielfältiger Weise als Rohkost eingesetzt. Laut der "New York Times" ist der Grünkohlsalat das angesagteste Tagesgericht in der Stadt. Aber auch als Zutat in grünen Smoothies findet er vielfach Verwendung. Auf unserer Homepage finden Sie ein Rezept zu Grünkohl mit Rührei und Brot.

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