Aprikosen von Biosybaris

AprikosengrossSchon im alten Persien besangen die Dichter die Aprikose als "Samen der Sonne". Sie sind besonders reich an Provitamin A, das die Sehkraft stärkt und für gesunde, schöne Haut sorgt. Da Aprikosen nur wenig Fruchtsäure enthalten, sind sie besonders bekömmlich.

Am längsten halten die Aprikosen im Kühlschrank. Sie werden dabei aber nicht unbedingt besser... Am besten schmecken Aprikosen, wenn sie bei Zimmertemperatur liegen dürfen und entsprechend schnell gegessen werden.

Aprikosen --> 5,49 €/kg. (statt 5,89 €)

Nektarinen von Abuelo Pablo

NektarinengrossDie Nektarine gibt es bei uns erst seit wenigen Jahrzehnten, aber die eng mit dem Pfirsich verwandte Frucht wird immer beliebter. Kein Wunder, denn die saftig süße Frucht sieht aus und schmeckt wie der Sommer!

Nektarinen machen nicht nur aufgrund ihres Geschmacks gute Laune. In Haut und Fruchtfleisch sind verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Einer davon ist Quercetin. Dieser kann nachweislich depressiven Verstimmungen entgegenwirken.

Da Nektarinen sehr druckempfindlich sind, packen wir diese in Pappschalen. Trotzdem sollten sie schnell verzehrt werden. Die Schalen können Sie uns übrigens gerne wieder mit in die leere Kiste legen.

Nektarinen --> 6,25 €/kg

Schlangengurken vom Biohof Engelhart

GurkengrossGurken sind aufgrund ihres hohen Wassergehalts im Sommer eine willkommene Erfrischung. Durch ihren geringen Kaloriengehalt können sie auch in größeren Mengen ohne Reue gegessen werden.

Gurken sind reich an den Vitaminen B, C und E. Außerdem enthalten sie Calcium, Zink, Eisen, Magnesium, Kalium und Phosphor. Da die Nährstoffe vor allem in der Schale sind, sollte diese immer mit verzehrt werden.

Schlangengurken --> 2,99 €/St.

Dill von Rosi Klinger

DillBundGrossMit seinem kräftig herb-süßen Aroma eignet sich frischer Dill sehr gut zum Würzen von Salaten, Salatsoßen und Gurken. Er schmeckt aber auch auf einem Butterbrot.

In der Volksheilkunde wurde Dill bei Blähungen, Magenkrämpfen und Entzündungen verwendet. Außerdem fördert er die Milchproduktion bei stillenden Müttern.

Dill Bund --> 2,19 €/Bund

Tag der Milch

Am 1. Juni ist internationaler Tag der Milch. Ausgerufen wird dieser von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mit dem Ziel auf die Gesundheit der Milch hin zu weisen.

In Mitteleuropa wird überdurchschnittlich viel Milch getrunken. Die Ursache, dass wir das machen können liegt in einer kleinen genetischen Evolution vor etwa 8.000 Jahren. Unsere Vorfahren lebten damals als Viehhirten in den kargen Regionen Nordeuropas mit ihren harten Wintern. Diejenigen, die Milch über das Säuglingsalter hinaus verdauen konnten, waren eindeutig im Vorteil, denn sie konnten bei Nahrungsknappheit auf die Milch ihrer Rinder zurück greifen. Das Konzept "Milch trinken" war so erfolgreich, dass sich in der evolutionsbiologisch gesehenen kurzen Zeit das Gen über ganz Europa verbreitet hat.

Außer Ballaststoffe enthält Milch fast alles, was ein Mensch zum Überleben braucht:

Bilchbestandteile

Das Fett in der Milch wird oft von Menschen, die auf ihre Figur achten, kritisch beäugt. Die im Milchfett enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sind jedoch sehr gesund! Dazu gehört auch die konjugierte Linolsäure CLA. In Studien ist heraus gekommen, dass diese vor Arteriosklerose schützen kann. Weitere Studien zeigen dass der Gehalt an dieser wichtigsten Fettsäure in unserer Demeter-Milch doppelt so hoch ist wie in konventioneller Milch. Auch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind in Demeter-Milch stärker vertreten. Die Ursache für diese positiven Effekte ist noch nicht sicher geklärt. Wahrscheinlich hängt es jedoch damit zusammen, dass bei Demeter-Bauern die Tiere ihrem Wesen gemäß gehalten werden. Wesensgemäße Haltung heißt:

  • Rinder werden nicht enthornt
  • Weidegang für die Tiere und mehr Raum im Laufstall
  • Mehr frisches Gras und weniger Kraftfutter --> dadurch geringere Milchleistung
  • Weniger Tiere je Betrieb

Im Vergleich zu Milch aus dem Supermarkt enthält unsere Milch noch die natürlichen Fettstrukturen, denn bei uns wird auf die intensive Behandlung der Milch bewusst verzichtet.

Milch von großen Molkereien wird auf Standard-Fettstufen von z.B. 3,8 oder 1,5 % eingestellt. Dazu wird der Rahm durch zentrifugieren von der Milch getrennt und später wieder gezielt dazu gegeben. Durch das Trennen der Milch verliert diese ihre Emulsionswirkung, d.h. der Rahm würde sich sehr stark oben absetzen. Um dies zu vermeiden wird bei konventioneller Milch diese noch homogenisiert. Dabei werden die Fettaglomerate um den Faktor 10 zerkleinert, so dass sich das Fett nicht mehr von der Milch trennen kann. Dadurch steigt aber auch die Durchgängigkeit des Milchfetts im Darm, wodurch bei homogenisierter Milch mehr Fett in kürzerer Zeit vom Körper aufgenommen wird. Damit ergibt sich das Kuriosum, dass unsere Milch zwar einen höheren Fettgehalt aufweist, aber trotzdem nicht so stark auf die Hüften schlägt als homogenisierte Milch mit einem niedrigeren Fettgehalt. Zudem wird das Homogenisieren für die weit verbreitete Milchunverträglichkeit verantwortlich gemacht.

Da wir die Milch nicht auf eine Fettgehaltsstufe einstellen wäre das Homogenisieren bei uns völlig überflüssig, da auch so die Milch nicht so stark aufrahmt.

Da Fett ein Geschmacksträger ist schmeckt unsere Milch besser als entrahmte Milch. Durch das schonende erwärmen der Milch behält diese zudem ihren natürlichen Geschmack weshalb diese schmeckt wie frisch von der Kuh!

Sie sehen: unsere unbehandelte Milch hat nur Vorteile!

Unser Angebot an Milchprodukten aus unserer Hofmolkerei:

Erdbeer-Angebot

ErdbeerenWir sind mitten in der Erdbeersaison. Vorrausgesetzt das Wetter spielt mit gibt es nächste Woche Erdbeeren in ausreichenden Mengen.

Bereits in der Steinzeit sammelten unsere Vorfahren die kleinen Walderdbeeren (Fragaria vesca). Im Mittelalter wurde diese kleinfrüchtige Form bereits soweit kultiviert, dass deren Erntezeitpunkt nach vorne oder nach hinten verschoben wurde. Erst als Sorten mit großen Früchten in Amerika entdeckt wurden konnten durch Kreuzungen die heutige Gartenerdbeere (Fragaria ananassa) gezüchtet werden.

Erdbeeren sind äußerst empfindlich. Bereits kurz nach der Ernte beginnen Sie Ihr Aroma zu verlieren. Deshalb sollten diese möglichst sofort verzehrt werden. Ungewaschen, ohne Druckstellen und unbeschädigt können sie bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Leider kommt es hin und wieder vor, dass sich beim packen unbemerkt ein "faules Früchtchen" in eine Schale schleicht und bis diese bei Ihnen ankommt weiter um sich gegriffen hat. Scheuen Sie sich in diesem Fall nicht sich bei uns zu melden - wir schreiben Ihnen die Erdbeeren natürlich gut.

Unser Angebot:

Chiemgauer Mais

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Letzte Woche haben wir die Zeit zwischen den Regenschauern genutzt um unseren Mais zu säen. Neben Futtermais für unsere Kühe und Hühner haben wir auch dieses Jahr wieder Bantam-Zuckermais angebaut. Eine ganz besondere Rarität wird dieses Jahr ebenfalls auf einer Versuchsfläche bei uns wachsen: der Chiemgauer Mais.

Der Chiemgauer Mais ist eine uralte regionale Maissorte. Sie wurde bereits 1596, also kurz nach der Einführung des Maises in Europa im Chiemgau angebaut. Das geht aus einer Veröffentlichung des „Neuen Wochenblatts des Landwirtschaftlichen Vereins" aus dem Jahre 1826 hervor. Der Mais diente aus dieser Schrift nicht nur als Nahrungsquelle für Tiere sondern auch für Menschen.

Bis heute ist Körnermais eines der wichtigsten Lebensmittel der Menschheit. Nach seiner Einführung in Europa um 1500 war Mais jahrhunderte lang auch in Bayern ein fester Bestandteil des Speiseplans - vor allem für die ländliche Bevölkerung. In vielen umliegenden Ländern wie Frankreich, Schweiz, Italien, Ungarn, Polen, Tschechien und Österreich hat sich diese Esstradition erhalten - in Bayern allerdings nicht.

Wie bei vielen anderen Nutzpflanzenarten drohen auch beim Mais die alten Sorten auszusterben. Neue Hybrid-Züchtungen verdrängen die ertragsschwächeren alten Landsorten. Die alten Sorten sind jedoch genetisch besonders Heterogen und bieten so einen wichtigen Genpool für die Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen, wie z.B. den Klimawandel.