Frisee von ABA bio

Nächste Woche haben wir krausblättrige Endivien, den sogenannten Frisee im Angebot. Die Blätter sind stark geschlitzt, gekraust und gefiedert.

Der Frisee eignet sich sowohl roh als Salat, als auch warm wie Spinat oder Mangold. Der leicht bittere, würzig-herzhafte Salat passt gut zu kräftigen Dressings und schmeckt gut zu gekochten Eiern, würzigen Käse und Rindfleisch.

In ein feuchtes Tuch eingeschlagen hält sich der Salat im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis drei Tage.

Unser Angebot:

Süßkartoffeln von der Reichenau

Die Süßkartoffeln, auch Bataten genannt, sehen so aus wie Kartoffeln und werden auch so zubereitet. Neben der Tatsache, dass beide Knollen in der Erde wachsen haben die Süßkartoffeln nicht viel mit den Erdäpfeln gemeinsam. Sie schmecken eher süß. Trotzdem lassen sie den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen.

Süßkartoffeln lassen sich jedoch nicht so gut lagern wir Kartoffeln. Nur wenn sie nicht länger als ein bis zwei Wochen gelagert werden entfalten sie beim Kochen ihr leicht süßliches Aroma. Je nach Größe müssen sie 30 bis 45 Minuten gegart werden. Sie können aber auch roh genossen werden.

Herkunft:
Süßkartoffeln müssen nicht unbedingt aus Spanien oder Italien kommen. Auch auf der milden Insel Reichenau im Bodensee wachsen diese hervorragend.

Unser Angebot:

Ananas von BioTropics

Die leckere Frucht aus den Tropen schmeckt nicht nur gut, sondern liefert unserem Körper auch viele Mineralien und Spurenelemente. Ananas enthält unter anderem Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Eisen, (natürliches) Jod und Zink. Unser Körper benötigt all diese Inhaltsstoffe, um gesund und fit zu bleiben. Ein Defizit an Mineralstoffen und Spurenelementen kann zu unangenehmen Mangelerscheinungen führen.  Ananas wirkt aufgrund ihrer Mineralstoffe stark basisch und hilft daher den Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren.

Tipp:
Eine reife Ananas erkennt man daran, dass sich die inneren Rosettenblätter mühelos herauslösen, zudem verströmt sie einen intensiven Ananasduft.

Herkunft:
Die Ananas kommen von der Kleinbauern-Erzeugergruppe Ivoire Organics von der Elfenbeinküste. 2014 erfolgte die Naturland Zertifizierung welche nicht nur Umweltrichtlinien enthält sondern auch sozialverträgliche Herstellungsweisen regelt. Seit Ende 2016 ist die Erzeugergemeinschaft zudem BSCI-Zertifiziert. BSCI steht für "Business Social Compliance Initiative" und ist ein Verhaltenskodex der die Arbeits- und Sozialstandards in den Erzeugerländern verbessern soll.

Unser Angebot:

Laufener Landweizenprodukte von der Bäckerei Wolfgruber

Laufener Landweizen KörnerAb nächster Woche gibt es von der Bäckerei Wolfgruber einige Produkte mehr mit unserem Laufener Landweizen:

Der Laufener Landweizen ist eine alte, regionaltypische Getreidesorte mit einer Höhe von bis zu 2 Meter. Eine sortentypische Besonderheit sind die langen Grannen. Da der Laufener Landweizen für lange Zeit nicht aktiv angebaut und erst vor 20 Jahren wieder entdeckt wurde gilt er als unverzüchtet. Er ist nicht nur sehr schmackhaft. Viele Verbraucher beschreiben ihn auch als gut verträglich.

Als Wintergetreide wird der Laufener Landweizen bereits im Herbst angebaut. Bevor der Winter kommt bedeckt er bereits den Boden und vermeidet so Erosionsprobleme durch ablaufendes Regenwasser und hält Nährstoffe in der Ackerkrume fest.

Durch seinen hohen Wuchs und durch den lichten Bestand ermöglicht er eine gute Durchlüftung was den Pilzbefall auf natürliche Art reduziert. Im ökologischen Anbau dietet der Laufener Landweizen so auch Ackerwildkräutern wie Kornblume, Klatschmohn & Co. sehr gute Entwicklungsbedingungen. Eine Ackerfläche mit Laufener Landweizen hat dadurch einen höheren ökologischen Wert und trägt zum Erhalt einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft in unserer Region bei.

Nicht zuletzt trägt der Laufener Landweizen auch zur regionalen Wertschöpfung bei:

  • In der Region gewachsen
  • In der Region gemahlen
  • In der Region verarbeitet
  • In der Region genossen

Hier noch ein Überblick über unser Laufener Landweizen Angebot:

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Milch-Verpackung und welchen Zweck diese erfüllt

Wir werden immer wieder darauf angesprochen weshalb wir unsere Milchprodukte in Kunststoffbehälter anbieten und nicht in Glasflaschen. Die Entscheidung für diese Verpackungsform ist bei uns gefallen als wir mit der Produktion in unserer Hofmolkerei anfingen. Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht und das für und wider der beiden Verpackungsarten reiflich überlegt. Diesen Entscheidungsprozess möchten wir Ihnen hier transparent darstellen:

Sowohl Glas als auch Kunststoff stammen aus nicht erneuerbaren Ressourcen. Bei Glas wird feingemahlener Sand bei Temperaturen von 1.500 °C geschmolzen, was Unmengen an Energie verbraucht. Kunststoff dagegen wird aus, nicht so reichlich vorhandenen, fosilen Rohstoffen gefertigt. Dafür ist der Herstellungsprozess deutlich Energiesparsamer, was diese im Gegenzug wieder einspart. Zudem geht der im Kunststoff gebundene Rohstoff ja nicht verloren. Am Ende des Lebenszyklus wird der Kunststoff über unser duales System gesammelt und in Verbrennungsanlagen verfeuert. Damit stellt dieses sogar eine leistungsfähige Quelle von Energie dar, wenn es in der kontrollierten Umgebung einer modernen Müllverbrennungsanlage mit Luftreinhaltung durchgeführt wird.

Das für unsere Region zuständige Müllheizkraftwerk liegt in Gendorf. Der Müll wird per Zug von der Umladestation in 1 km Entfernung von unserem Hof in Ainring dorthin gefahren und unter Einhaltung aller Luftemmissionsvorschriften verbrannt. Der Kunststoff im Müll hilft, auch schwerer verbrennbare Bestandteile des Hausmülls zu verfeuern. So entsteht Strom für eine Stadt von 40.000 Einwohnern. Ein anschauliches Video, dass den Verbrennungsprozess zeigt finden sie hier: https://www.zas-burgkirchen.de/funktionsweise

Neben der Herstellung und Verwertung der Verpackungsstoffe sind auch der Transport und die Reinigung wichtige Bereiche, die bei der Entscheidung betrachtet werden müssen. Glasflaschen sind sehr viel schwerer als Kunststoff-Behälter. Deshalb benötigt ihr Transport mehr Energie.

Bei der Reinigung stellt sich die Frage der Wiederverwendbarkeit der eingesetzten Verpackungmaterialien unter Einhaltung der notwendigen Hygiene und der dafür notwendigen Energie für die Wasserheizung sowie der Reinigungsmittel. Bei Wasserflaschen sind sich die Studien einig, dass Mehrwegbehälter ökologisch günstiger abschneiden. Bei Milchbehältern ist jedoch der Reinigungsaufwand höher, da kleinste Milchreste schnell ein "Eigenleben" entwickeln und sich dieses beim erneuten Befüllen in der optimalen Nährstoffumgebung wähnt. Eine Studie mit Kaffeebechern zeigt, dass unter Einbeziehung des Reinigungsaufwands sich eine Kaffee-Tasse erst nach 500 bis 3.000 Mal Energetisch amortisiert. Bei den maximal 20 bis 30 Umläufen einer Mehrwegflasche für Milch ist diese Anzahl nicht zu erreichen.

Nun stellt sich noch die Frage der Produktqualität in den verschiedenen Verpackungsformen. Glas hat natürlich den Vorteil völlig inert zu sein. Diese nicht vorhandenen Wechselwirkung zwischen Verpackung und Inhalt ist für uns die Mindestvorraussetzung bei der Wahl eines Verpackungssystems um die Qualität des hochwertigen Inhalts nicht zu gefährden.

Wir setzen für die Milchflaschen Behälter aus PEHD-Kunststoff ein. Diese stammen aus der Schweiz und erfüllen alle Normen für Verpackungsmaterialien. Da die Milch nur ein paar Tage in der Flasche ist und diese zudem in dieser Zeit kühl gehalten wird besteht zur Glasflasche in Bezug auf dessen Unbedenklichkeit kein Unterschied. Im Gegenteil - die Milchqualität bleibt bei den undurchsichtigen Kunststoffflaschen sogar besser erhalten, da kein Sonnenlicht eindringen kann. Durch die Bestrahlung mit Sonnenlicht wird  das in der Milch vorhandene Vitamin B2 (Riboflavin) umgewandelt und führt zu einem sogenannten "Lichtgeschmack". Dieser erinnert an alten Käse oder faulende Kartoffeln. Auch durch Braunglas kann dieser Effekt nicht vollkommen vermieden werden, weshalb undurchsichtige Verpackungen für Milch besser geeignet sind.

 

Alle diese Argumente zur Ökobilanz und Hygiene haben uns bei der Entscheidung für ein Verpackungssystem dazu bewogen unsere Milch in PEHD-Flaschen zu verpacken. Natürlich gibt es noch viele weitere Punkte für und wider das System. Deshalb sind wir auch immer auf der Suche nach der "optimalen" Verpackung, die es wohl nie geben wird... Wichtig ist, dass unsere Flaschen wieder in das duale System zurück fließen. Sollten Sie in Ihrer Region keinen "Gelben Sack" oder ähnliches haben können Sie uns die leeren Milchflaschen auch gerne wieder mit in die Kisten legen.

 

Was spricht für PEHD-Flaschen?

  • geringerer Energiebedarf im Lebenszyklus
  • beste Hygieneeigenschaften
  • Schutz vor "Lichtgeschmack"
  • keine Interaktion zwischen Milch und Flasche

Milch zum "abzapfen" am Wochenmarkt

Wenn Sie gerne Ihre eigenen Mehrwegverpackungen nutzen möchten können Sie das auch tun. Auf den Wochenmärkten haben wir die Milch nämlich auch in einem Behälter zum selbstabfüllen dabei. Die Termine dazu sind:

  • Unterwössen, jeden Mittwoch von 7:30 - 12:30 Uhr
  • Traunstein, jeden Freitag von 10:00 - 16:00 Uhr
  • Laufen, jeden Samstag von 8:00 - 12:00 Uhr

Käse der Woche: Frühlingsbrie bunte Schote

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden belebenden Blick... In diesem Sinne ist der Frühlingsbrie unsere Käseempfehlung für die kommende Woche!

Der rahmige Käseteig und die ausgewogene Gewürzmischung ergeben zusammen ein farbenfrohes und prickelnd-frisches Geschmackserlebnis.

Unser Angebot:

Pan do Mar: Fischkonserven aus nachhaltiger Kleinfischerei

Traditionell wird in der Fastenzeit bis Ostern viel Fisch gegessen. Leider werden beim industriellen Fischfang auf hoher See große Schäden durch Schleppnetzfang für billigen Fisch in Kauf genommen. Die Folgen sind das Leerfischen der Meere und die unwiederbringliche Zerstörung von Lebensraum.

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben gesunden Fisch zu essen und dabei trotzdem sicher zu  sein, die wertvollen Lebensräume im Meer auch noch für weitere Generationen zu erhalten.

Pan do Mar ist eine Manufaktur an der galicischen Atlantikküste die mit Ihren Prinzipien unseren Ansprüchen an eine nachhaltige Lebensmittelproduktion entsprechen:

  • Gefischt wird mit Schiffen geringen Tiefgangs an der Küste von alteingesessenen Fischerfamilien die sich traditionellen Methoden bedienen und keinen Raubbau an der Natur betreiben.
  • Die Zahl der Fische, die gefangen werden, ist reglementiert

Durch die Beschränkung auf die traditionelle Kleinfischerei an der Küste geht dem nachhaltigem Fischfang auch eine soziale Komponente durch den Erhalt traditioneller Strukturen und Lebensweisen einher, die sonst durch die zunehmende Industrialisierung des Fischfangs verloren gehen würde.

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