10 Jahre Ökokiste vom Biohof Lecker

In der kommenden Woche feiern wir 10 jähriges Ökokisten-Jubiläum! Geprägt durch unseren Fokus auf Nachhaltigkeit richten wir unseren Blick meist in die Zukunft, um zu sehen, welche Auswirkungen unser heutiges Tun auf die nächsten Generationen hat. Bei einem Jubiläum schaut man aber auch gerne mal zurück, um sich zu vergegenwärtigen, wie der Weg bis heute gelaufen ist.

Beginnen wir 1994 als Hans und Christine Lecker (sen.) ihren Milchviehbetrieb auf biologische Landwirtschaft nach den Richtlinien des Demeter-Verbands umgestellt haben. Den Söhnen Ludwig und Hans wurde so von Kindheit an die naturnahe Landbewirtschaftung vorgelebt. Unter anderem durch dieses Aufwachsen wurde in den beiden Söhnen die Leidenschaft für die Landwirtschaft von einem Funken zur Flamme. Ein Glück, denn es gab zwei Höfe: den Hof in Ainring sollte Ludwig übernehmen und den Hof in Niederbayern Hans.

Wie das Leben so spielt, lernte Hans (jun.) auch eine Christine kennen, nämlich in Niederheining. (Die Namensgleichheit mit den Eltern hat schon zu manchen Verwirrungen geführt ;-) ). Christine hat den Urbanhof ihrer Familie übernommen. Im Vergleich zu anderen Betrieben sind die Höfe unserer Familie mit wenigen Hektar eher klein strukturiert. Es reicht zumindest nicht, um "klassische" Landwirtschaft mit einem ausreichenden Einkommen für drei Familien zu betreiben. Um ein weiteres Standbein zu entwickeln, entstand 2007 die Idee, unsere Erzeugnisse direkt zu vermarkten. Damit die Umwelt nicht mit unnötigen Einzelfahrten belastet wird, entstand die Idee, die Eigenzeugnisse über Ökokisten anzubieten. Sie werden über feste Touren zu unseren Kunden gebracht und ersparen so Einzelwege zu unserem Hof.

Gesagt, getan! Und so hat sich Ludwig mit seiner Frau Gabi in die Verarbeitung seiner Milch eingearbeitet und eine Hofmolkerei in Ainring gebaut. Zeitgleich haben Hans und Christine in Niederheining - in das ehemalige Gemeindehaus von Heining - einen Hühnerstall, Kühlräume, die Nudelmanufaktur und den Packraum für die Ökokisten eingerichtet. Unterstützt von Christines Eltern Uschi und Toni und einer Mitarbeiterin ging Ende November 2009 die Ökokiste an den Start.

Getragen durch viel Idealismus und der unermüdlichen Hilfe von mittlerweile 23 Mitarbeitern hat sich unsere Ökoiste mittlerweile einen Namen in der Region gemacht. Wir beliefern aktuell rund 600 Privathaushalte, verteilt auf 13 Touren pro Woche,  mit Produkten aus unserem breiten Bio-Sortiment. Als Schulfrucht-Lieferant kommen 100 Schulen und Kindergärten in den Genuss von frischem Bio-Obst, -Gemüse und unserer Milch. Zu finden sind wir mit unseren Milchprodukten auch auf drei Märkten. Wer uns persönlich kennen lernen will, kann das am besten bei unserem Ab-Hof-Verkauf, der jeden Freitag zwischen 14:30 und 16:30 Uhr statt findet, tun.

Aber natürlich ist nicht nur unser Handeln für den Erfolg verantwortlich. Unterstützt durch die aktuellen gesellschaftlichen Bewegungen hin zu mehr Nachhaltigkeit erfreuen sich Bio-Produkte wachsender Beliebtheit. Viele unserer Kunden suchen bewusst nach glaubwürdigen Alternativen zur herkömmlichen Massenindustrie und schauen genauer hin, wo ihre Lebesnmittel her kommen. Wir leben Transparenz! Ihr Vertrauen ist uns wichtig, deshalb zeigen wir in unserer Gemeinwohlbilanz nach welchen Prinzipien wir unseren Betrieb ausgerichtet haben.

Wir sagen danke für Ihr Vertrauen und freuen uns, Ihnen  weiterhin unsere Ökokiste bringen zu dürfen!

Anlässlich unseres runden Geburtstags gibt es in der Jubiläumswoche vom 18. bis 24. November jeden Tag ein anderes Angebot. Damit alle in den Genuss dieser Angebote kommen können, ist dafür nicht der Liefertag sondern der Bestelltag entscheidend. Ausgeliefert werden die Jubiläumsartikel dann in der selben oder in der nächsten Woche.

Unsere Jubiläumsangebote:

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Aktuelles aus unserer Hofmolkerei

Jubiläums-Aufstrich 

Seit 10 Jahren gibt es jede Woche  zwei verschiedene Frischkäse-Aufstriche aus unserer Hofmolkerei. Verantwortlich dafür ist Christine Lecker sen..

Für die Jubiläums-Woche haben wir einen neuen, ganz besonderen Aufstrich kreiert. Und so vereinen sich im Jubiläumsaufstrich cremiger Frischkäse, fruchtige Datteln, herzhafter Knoblauch mit dazu passenden Gewürze wie Curry und Cayennepfeffer.

Unser Angebot: 

Saisonstart Winterzauber-Jogurt 

Ab nächster Woche gibt es wieder Winterzauber-Jogurt aus unserer Hofmolkerei. Hier verfeinern Sauerkirschen, Äpfel und Zimt unseren Jogurt zu einem fein-fruchtigen Wintergenuss.

Unser Angebot:

Übrigens: Jogurt ist nicht gleich Jogurt. Bei der Verarbeitung sind Aromastoffe für uns tabu. Der Geschmack bei unseren Frucht-Jogurts kommt ausschließlich von den darin enthaltenen Früchten.

 

Rindfleisch von unseren Tieren in KW 49 jetzt vorbestellen

In der KW49 - vom 4. bis 9. Dezember - haben wir zum letzten Mal vor Weihnachten Rindfleisch von unseren Tieren im Angebot. Nutzen Sie die Gelegenheit dieses vorzubestellen, wenn Sie zu Weihnachten einen Festtagsbraten für Ihre Lieben zubereiten möchten.

Unser Angebot (solange der Vorrat reicht):

 

 

Gulasch ca. 500g --> 18,90 €/kg

Gulasch ca. 1 kg --> 18,50 €/kg

Lendensteak 2 St. ca. 400g--> 39,90 €/kg

Hüftsteak 2 St. ca. 400g--> 24,99 €/kg

 

Tafelspitz ca. 500g --> 24,90 €/kg

Tafelspitz ca 1 kg --> 24,50 €/kg

Rouladen 2 St. ca. 400g --> 26,90 €/kg

Braten ca. 500g --> 19,90 €/kg

Braten ca 1 kg --> 19,50 €/kg

 

 

 

 

Filet ca. 750g--> 56,90 €/kg

Suppenfleisch ohne Knochen ca. 500g --> 14,90 €/kg

Suppenfleisch mit Knochen ca. 750g --> 14,50 €/kg

Beinscheiben ca. 500g --> 13,49 €/kg

 Als besonderes Angebot haben wir 10 kg Mischpakete. Darin enthalten sind:

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Regionales Wintergemüse

Radicchio - bitter und gesund

Nächste Woche haben wir neben dem runden Radicchio von Rosi auch den Radicchio Treviso von Hans im Angebot. Er hat eine länglichere Form, aber auch die für den Radicchio typischen weißen Blattrippen mit dunkel weinroten Blättern.

Nördlich der Alpen wird Radicchio meist in Salaten verwendet. Der Geschmack ist wie bei allen Zichorien leicht bitter. Der Bitterstoff Intybin wirkt sich günstig auf die Blutgefäße und die Verdauung aus. Früher nahm man Radicchio daher auch als Hausmittel bei gestresstem Magen und Darm.

Der Radicchio Treviso gilt in der italienischen Region Veneto als Spezialität und wird dort gegrillt oder im Risotto verwendet.

Durch seine kompakte Form ist der Radicchio gut vor dem Welken geschützt und kann so bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 Blaukraut - farbenfroh und gesund

Schon unsere Vorfahren und Urahnen verzehrten in nasskalten Wintermonaten Blaukraut bzw. Rotkohl und hielten sich somit auch im Winter fit und gesund. Der Krautkopf ist besonders nährstoffreich, weil er durch langsames Wachsen alle Nährstoffe in sich aufnehmen konnte. Vor allem das wertvolle Spurenelement Selen zeichnet das Blaukraut aus, denn keine andere Nutzpflanze enthält davon annähernd so viel. Selen kräftigt unser Immunsystem und schützt vor freien Radikalen. Außerdem gelten die blauen Anthocyane als antioxidativ, entzündungshemmend und krebsfeindlich.

Blaukraut kann gedünstet oder roh serviert werden. Er schmeckt als Gemüse genau so gut wie als Salat oder im Smoothie. Bei der Zubereitung als Rohkost bleiben alle sekundären Pflanzenstoffe erhalten.

Tipp:
Das Kochwasser kann, nachdem es abgekühlt ist und etwas gesalzen wurde, als bekömmlicher Gemüsetrunk verwendet werden.

 

Granatäpfel alte Sorte

Von außen wirkt der Granatapfel unscheinbar und hart. Doch im Inneren warten mehr als 400 saftig-pralle, intensiv rote Samen. Diese Samen gaben dem Granatapfel auch seinen Namen. Er leitet sich ab von dem lateinischen „granum" - zu Deutsch Korn.

Bereits seit der Epoche der Phönizier wird der Granatapfel in Tunesien angebaut. Die Granatäpfelfelder der alten Sorte Gabsi befinden sich im südlichen Teil von Tunesien. Diese Region ist bekannt für ihre hohe Bodenfeuchte im Winter, weshalb der Anbau hier besonders schöne Früchte hervor bringt.

Die Paradiesfrüchte reifen von September bis Dezember an strauchförmigen, 5 Meter hohen Bäumen. Besonders wichtig ist, den richtigen Erntezeitpunkt zu treffen, da die Granatäpfel nicht nachreifen.

Granatäpfel sind nicht nur optisch etwas Besonders. Auch die Inhaltsstoffe können sich sehen lassen: Gerbstoffe, Polyphenole, Oxalsäure, Apfelsäure, Ascorbinsäure, natürliches Östrogen und Punicinsäure. Naturheilkundliche Studien zeigen, dass sich der Genuss von Granatäpfeln positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken kann.

Vom Granatapfel isst man nur dessen fruchtige blassrosa bis tiefroten Kerne. Diese schmecken säuerlich-süß, etwas blumig und erinnern leicht an Himbeeren. Die Granatapfelkörner passen gut zu Obstsalaten, dekorieren aber auch Bayerisch Creme oder Vanillepudding. Im Orient wird die Frucht auch zu Fleisch gereicht, etwa wie bei uns Preiselbeeren. Wer die körnigen Samen nicht so gerne ist, kann den Granatapfel auch entsaften.

Leider ist es nicht ganz so einfach, die Kerne heraus zu lösen.

Trick zum Öffnen der Granatapfel:
Schneiden Sie den Granatapfel einmal quer durch. Nehmen Sie eine Hälfte in die Hand und klopfen Sie mit dem Messerrücken oder einem Löffel darauf. So fallen die Kerne recht einfach heraus ohne zu beschädigen.

Aber Vorsicht! Der Granatapfelsaft wird in Indien zum Färben von Teppichen eingesetzt. Dementsprechend dauerhaft bleiben einem die roten Flecken erhalten!

Unser Angebot:

Zweite Station Tour de Kas: England

England ist bei uns eigentlich nicht für große kulinarische Genüsse bekannt. Doch der Schein trügt, denn England war ein traditionelles Käseland.

Da die Milch während des Zweiten Weltkrieges knapp war, wurde die Produktion vieler traditioneller Käsesorten verboten. Dies führte zu einem dramatischen Molkereisterben und zum Verlust einer reichen Käsetradition. Davon hat sich England erst in den letzten beiden Jahrzehnten langsam zu erholen begonnen. Heute kann man von einer Renaissance der hochwertigen britischen Käsetradition sprechen.

Von den englischen Käsesorten sind der Cheddar und der Stilton die Bekanntesten. Von beiden Käsesorten gibt es unzählige Varianten, die zum Teil geographische Bezeichnungen, aber auch Phantasienamen haben können. Käse mit geschützten Ursprungsbezeichnungen tragen in England den Zusatz „PDO – protected designation of origin“.

Der Stolz der Briten ist der Cheddar. Nach ihm wurde eine bestimmte Herstellungsweise benannt: das „Cheddaring“. Beim Cheddaring wird der Käsebruch in kleine Stückchen zerschnitten, wieder in den Behälter gefüllt, gerührt, gesalzen und schließlich gepresst. Der Käsebruch wird immer wieder übereinander geschichtet, durch das eigene Gewicht entsteht so eine geschmeidig glatte Käsemasse.

Folgende Käsespezialitäten haben wir für Sie heraus gesucht:

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NEU: Leindotteröl von der Chiemgauer Ölmühle

Die Chiemgauer Ölmühle von Johann Niedl verarbeitet ausschließlich Ölsaaten von bayerischen Demeter-Bauern. Die Öle werden kalt gepresst und ohne jegliche Nachbehandlung naturbelassen abgefüllt.

Leindotter stammt aus Südosteuropa/Südwestasien und wurde in Westeuropa schon 400 vor Christus genutzt. Ursprünglich als Unkraut auf den Getreide- und Leinfeldern wurde Leindotter allmählich wegen seiner stark öl- und eiweißhaltigen Samen kultiviert, geriet dann jedoch in Vergessenheit.

Leindotteröl ist aufgrund seiner hohen Gehalte an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (ca. 40%) und Omega-2-Fettsäuren (ca. 19%) ein hochwertiges Speiseöl und damit ein wertvoller Bestandteil in der Ernährung. Für Menschen mit hohem Cholesterinspiegel ist es als Diätkost besonders gut geeignet. Leindotteröl sollte nicht erhitzt werden. Seine Hauptverwendung liegt in der kalten Küche.

Unser Angebot: