Rettich: gesunder Stoffwechselaktivator ohne Kalorien

ZwetschgenDer Rettich bzw. "Radi" ist seit Jahrhunderten bei uns beliebt. Er ist gesund und schmeckt angenehm würzig und frisch. Der weiße Rettich enthält reichlich Vitamin C und bringt die Verdauung und den Stoffwechsel in Schwung. Empfohlen wird das Wurzelgemüse auch bei Erkältungen und Halsschmerzen.

Drei verschiedene Senföle verleihen dem Rettich seinen pikanten bis brennend scharfen Geschmack. Diese Öle haben nachweislich eine heilsame Wirkung auf Galle, Leber und Verdauung.

Um dem Rettich etwas von seiner Schärfe zu nehmen wird er aufgeschnitten und gesalzen. Das Salz entzieht der Wurzel sowohl Flüssigkeit wie auch die scharfen Senföle. Jedoch verliert er dadurch auch einen Teil seiner Wirksamkeit.

Unser Angebot:

Melanzani/Auberginen von Rosi Klinger

Die Auberginen stammen wahrscheinlich aus Asien, wo sie schon seit mehr als 4.000 Jahren angebaut werden. Nach Europa gelangten sie erst relativ spät im 15. Jahrhundert. In Deutschland und Österreich bürgerten sich dabei unterschiedliche Bezeichnungen für die "Eierpflanze" ein. Das Wort Melanzani kommt aus dem Italienischen. Die Bezeichnung "Aubergine" wurde dagegen erst Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Französischen entlehnt.

Die Auberginen enthalten, wie die anderen Nachtschattengewächse, Solanin und sind deshalb roh nicht genießbar. Sie werden deshalb gegrillt, gebraten, geschmort oder gedünstet. Man kann Auberginen wunderbar mediterran würzen: mit Knoblauch, Olivenöl, Thymian, Rosmarin, Salbei und Zitrone, mit Basilikum und Rucola. Es passen aber auch eher zarte Gewürze dazu, wie Zwiebeln, Petersilie, Kerbel oder andere heimische Kräuter.

Hier noch ein paar Tipps:

  • Auberginen müssen nicht eingesalzen werden
    Die neuen Sorten enthalten kaum noch Bitterstoffe. Durch das salzen würden nur wertvolle Inhaltsstoffe ausgeschwemmt werden
  • Auberginen brauchen kein Fett um Aroma zu entwickeln
    Auberginen können zwar viel Fett beim anbraten aufnehmen - sie geben dieses jedoch wieder ab wenn sie gar sind.
  • Auberginen oxydieren schnell an der Luft. Deshalb sollten sie in Wasser eingelegt oder mit Öl eingepinselt werden.

Unser Angebot:

Neue Hühnerweide

Letzte Woche haben wir unseren mobilen Hühnerstall mal wieder auf einen neuen Standort gezogen. Heute möchten wir Ihnen ein paar Impressionen davon zeigen.

Der Stall steht auf Kufen. So kann er mit einem Traktor über die Weide gezogen werden. Da der Stall keinen eigenen Boden hat ziehen wir den Stall einfach auf eine begrünte Fläche, so dass die Hühner auch im Wind- und Regengeschützten Innenbereich auf der Weide sind.

Huehnerweide

Natürlich fressen die Hühner das Gras in 1 - 2 Wochen auf. Der trockene Boden dient den Hühnern dann als großes Staubbad. Die Vögel nutzen Staubbäder dazu sich auf natürliche Weise von Parasiten zu befreien.

 Huehnerweide

Da die stallnahen Bereiche von den Hühnern besonders intensiv genutzt werden benötigt diese Fläche Zeit zur Regeneration. Die können wir ihr mit dem mobilen Hühnerstall geben, da die Hühner an einer anderen, gut begrünten Fläche auf die Weide dürfen. Durch die Wiederbegrünung des vorherigen Standplatzes werden die Nährstoffhinterlassenschaften der Hühner von den Pflanzen aufgenommen. Damit leisten wir aktiven Grundwasserschutz.

Neues im Frischeangebot

In der kommenden Woche gibt es endlich die ersten Tomaten aus den unbeheizten Gewächshäusern unserer Gärtner:

Tomaten

Tomaten rund --> 3,99 €/kg

Die roten, runden Tomaten sind die am häufigsten nachgefragten Tomaten. Optisch sind sie für viele der Inbegriff der Tomate schlechthin: mittelgroß, rund, leuchtend rot.

Die runden Tomaten haben festes, saftiges Fleisch und zwei bis vier Fruchtkammern

 Romatomaten

Romatomaten --> 4,19 €/kg

Die Romatomaten, auf Grund ihrer Form auch Eiertomaten genannt, sind länglich, schmecken fruchtig, haben einen hohen Markanteil, feines und festes Fruchtfleisch. Sie passen gut für Pizza, Sommergemüse und Saucen

 Cherry

Cherry-Strauchtomaten --> 6,99 €/kg

Sie sind auch unter dem Namen Cocktail-, Kirsch- oder Naschtomaten bekannt. Sie sind klein, fest und schmecken fruchtig süß. Aufgrund ihrer Größe und Farbvielfalt eignen sie sich besonders gut als Fingerfood und zur Dekoration.

 

Tomaten packenTipps zur Lagerung:

  • Tomaten produzieren das Reifegas Ethylen. Gurken, Spinat oder Salat werden in ihrer Nachbarschaft gelb, Karotten können bitter werden.
    Nachreifende Obst- oder Gemüsesorten wie Äpfel oder Kiwis verhelfen die Tomaten dagegen zu einer schnelleren Reife.
  • Tomaten mögen es warm. Halbreife Tomaten, die nachreifen sollen lieben Temperaturen zwischen 18° und 21°C. Ausgereifte rote Tomaten benötigen 10° - 12° C. Bei guter Lüftung halten sie deutlich länger.

Wussten Sie...

... das Brasilianische Wissenschaftler heraus gefunden haben, dass Bio-Tomaten deutlich mehr Vitamin C und Lycopin produzieren als konventionell angebaute?

... dass Rispen- oder Strauchtomaten deshalb so verführerisch riechen, da der Tomatenduft von den (ungenießbaren) Stängeln und deren Drüsenhärchen verströmt wird? 

 

Frühäpfel von unseren Streuobstwiesen

Unsere Klarapfelbäume tragen heuer schwer an Äpfeln. Die Sorte Klarapfel zeichnet sich durch außerordentlich frühe Reife aus. Während andere Äpfel noch grün sind ist der Klarapfel schon erntereif.

Unsere Färsen (Rinder-Teenager) grasen unter den Bäumen. Äpfel, die uns beim pflücken runter fallen werden von ihnen genüsslich verspeist.

Die Äpfel der Sorte Klarapfel sind klein, die grünlich-weiße Schale leicht gepunktet. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, mildsäuerlich und saftig. Da die Äpfel nach der Ernte schnell mehlig werden und druckempfindlich sind eignen sich diese nicht zur Lagerung und sollten gleich gegessen oder verarbeitet werden. Die Sorte eignet sich gut für Apfelmus und Apfelstrudel.

Unser Angebot (solange der Vorrat reicht):

Violette Früchtchen: Zwetschgen

ZwetschgenDiese Woche haben wir Ihnen Zwetschgen in die Obstkisten eingeplant. Hinter der tief violetten Schale steckt bei den Zwetschgen ein besonders leckeres Fruchtfleisch mit dem sich perfekt backen und kochen lässt.

Die Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaume. Vermutlich wurden die Pflaumen durch Alexander den Großen nach seinen Kriegszügen mit nach Griechenland gebracht. Karl der Große hat die Pflaumen schließlich in Mitteleuropa systematisch anbauen lassen.

Schon vor etwa 2000 Jahren dichtete der Römer Macus Valerius Marial: "Nimm Pflaumen für des Alters morsche Last, denn sie pflegen zu lösen den hartgespannten Bauch." Er spielt damit auf die Wirkung der Zwetschgen als Verdauungshilfe an. Diese enthalten nämlich viel Pektin, das aufquillt und so die Verdauung in Gang bringt.  

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Aronia vom Langlebenhof

In unserem Juli-Angebot finden Sie Aroniaprodukte von der Lebensgemeinschaft Langlebenhof. Die Aroniabeeren werden auf dem Hof nach Demeter-Richtlinien erzeugt. Da die Beeren frisch am Hof verarbeitet werden können sie so lange an den Sträuchern bleiben bis sie voll ausgereift sind. Dadurch ist der daraus entstehende Aronia Muttersaft besonders Milde und Verträglich.

Gegründet wurde der Langlebenhof vor 5 Jahren von Herrn Dorn. Er hatte den Traum im Kopf seinen beiden beeinträchtigten Kindern ein schönes, behütetes zu Hause zu bieten. Sie sollten in der Gemeinschaft von anderen ein selbstbestimmtes Leben führen dürfen. Dies ist auch gelungen. Derzeit ist der Langlebenhof Heimat von sechs Bewohnern die mit viel Liebe gefördert werden. Durch die Integration in die Arbeitsabläufe des Hofs können sich die Betreuten einbringen und so einer sinnstiftenden Arbeit nachgehen.

Der Langlebenhof leistet nicht nur hervorragende soziale Arbeit. Die Aroniabeeren sind zudem sehr gesund! Die Beeren enthalten Vitamin A, B2, K und C und haben einen hohen Anteil an Flavonoiden. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben. In den Pflanzen führen die Antioxidantien dazu, dass diese unempfindlich gegen UV-Licht und Schädlinge werden. Die menschlichen Zellen werden durch Antioxidantion vor schädlichen freien Radikalen geschützt.

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