Zum Erhalt der Artenvielfalt: Insektenhotel

InsektenhotelSeit dem Volksbegehren bewegt uns das Thema Artenschutz und was jeder einzelne dazu beitragen kann. Zuletzt sind wir mit Samenmischungen für Bienenweiden auf die Schaffung von Nahrungsquellen gekommen. Nun möchten wir Ihnen unser Insektenhotel vorstellen - ebenfalls ein Projekt, dass die Meisten in ihrem Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon umsetzen können.

Insektenhotels sind künstliche Rückzugsorte für Insekten die ihnen beim Nisten und Überwintern helfen sollen. Diese Quartiere lassen sich problemlos selbst herstellen. Ideen dafür finden Sie z.B. hier: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten-helfen/00959.html

Unser Insektenhotel hängt am Baum direkt neben unserem Gemüsefeld. Es bietet unter anderem Florfliegen und Wildbienen Unterschlupf. Die Florfliegen helfen uns die Blattlaus- und Milbenpopulation in Schach zu halten. Und die Wildbienen übernehmen wichtige Befruchtungs-Aufgaben.

Umzug unseres Marktstandes von Oberndorf nach Laufen

Nach langen Jahren, die wir mit Freude am Oberndorfer Wochenmarkt waren, ziehen wir ab März zum Wochenmarkt in Laufen um. 

In jeder ungeraden Kalenderwoche (also alle 14 Tage) sind wir jetzt 350 Meter weiter am Marienplatz zu finden:

 

Unser erster Markt in Laufen ist am kommenden Samstag, den 2. März. Die Öffnungszeiten sind wie in Oberndorf zwischen 8:00 und 12:00 Uhr. Zu unserem Angebot gehören unsere Milch, Jogurts, Käse, Eier und Nudeln.

Wir freuen uns darauf, dass beide Märkte in Laufen und Oberndorf durch einen regen Austausch profitieren.

Cocktail Kartoffeln von Martin Öttl

Nächste Woche gibt es (solange der Vorrat reicht) Cocktail-Kartoffeln von Martin Öttl. Durch die kleine Sortierung lassen sich aus diesen besonders schnell Ofenkartoffeln zubereiten. Sie passen gut als Beilage zu alles möglichen (Steak, Fisch, ...) oder als Ersatz für Pommes.

Die Minikartoffeln müssen als Ofenkartoffeln nicht geschält werden. Sie bekommen dann eine knusprige Schale. Wenn die Kartoffeln ohne vorkochen gleich in den Ofen kommen bleiben mehr Nährstoffe in den Knollen erhalten.

Zubereitung:

  • Kartoffeln gut waschen und anschließend halbieren oder vierteln
  • auf ein Backblech legen und mit Olivenöl bestreichen
  • mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und/oder Thymian würzen
  • im Ofen 20 - 30 min bei 200 °C garen

Unser Angebot:

Brokkoli von Nappi

In der kommenden Woche kommen wir wieder besonders schönen Brokkoli von der Familie Nappi. Letztes Jahr haben wir den Betrieb, der 1992 auf bio umgestellt wurde, besucht. Durch das milde Klima in Apulien kann dort der Brokkoli dort 2 x im Jahr geerntet werden. Rechts im Bild untersucht unser Sohn Xaver gerade die Erde zwischen den Pflanzen :-)

Brokkoli sieht nicht nur gut aus, er schmeckt auch so und ist leicht bekömmlich. Der Brokkoli kam erst Ende der 70-ger Jahre zu uns. Schon wenig später trat er den Siegeszug vom Exoten zum Allerweltsgemüse an.

Die typische dunkelgrüne, manchmal fast bläulich schimmernde Farbe verdanken die Blütenknospen dem hohen Gehalt an Chlorophyl. Brokkoli ist zudem reich an Eiweiß, Kohlenhydraten und Mineralstoffen - aber arm an Fett und Kalorien. Zudem ist er Spitzenreiter im Vitamin C Gehalt der Kohlfamilie. Die im Brokkoli enthaltenen Glucosinolate und Beta-Karotine können freie Radikale unschädlich machen. Das unterstützt die Körperzellen und das Immunsystem. Außerdem faden US-Forscher heraus, dass Brokkoli reich an dem Pflanzenwirkstoff  Indol-3-Carbinol ist, der günstig auf den Hormonstoffwechsel wirkt und das Wachstum von entarteten Zellen bremsen kann.

Unser Angebot:

Zuckerbananen von Kipepeo

Nächste Woche gibt es fair gehandelte Zuckerbananen von Kipepeo bei uns im Angebot.

Die Zuckerbanane stammt aus den tropischen Zonen Ostafrikas, Brasilien und Südostasiens. Es handelt sich um ursprüngliche Pflanzen, die zwar an ähnlichen Stauden wie die Cavendish-Sorten wachsen, aber anfälliger gegenüber eingeschleppten Pflanzenkrankheiten sind. Daher sind sie auch schwieriger zu kultivieren und somit seltener.

Die Bananen sind kleinfruchtig, dünnschalig und nur ca. 8 bis 10 cm lang. Die Form der Finger ist nicht ganz rund sondern oft etwas kantiger. Ihr Geschmack ist viel fruchtiger als von “normalen“ Bananen. Zur Nachreife kann man die Früchte mit einem Handtuch umwickeln und sie warm stellen. Nach wenigen Tagen steigt der Fruchtzuckerspiegel und zeigt sich anhand kleiner brauner Flecken auf der Schale. Nun ist sie herrlich fruchtig. Mit zunehmender Reife schmecken sie immer intensiver, auch wenn die Schale dann nicht mehr so schön aussieht. Aber während die Schale immer dünner wird, bleibt das Innere normalerweise cremig weiß und bekommt kaum braune Stellen.

Die Zucker-Banane lässt sich auch hervorragend trocknen und ist dann außerordentlich süß. Die Nährwerte sind ähnlich denen normaler Bananen.

Unser Angebot:

Für die Schnupfnasen: Gockelsuppe wieder verfügbar

Wir sind gerade in der Erkältungs-Hochsaison. Darum wurde die von vielen als Hausmittel gegen Erkältungserscheinungen Gockelsuppe knapp. Wir haben nachgekocht und so ist diese ab kommender Woche wieder verfügbar.

Obwohl es in Nordafrika nicht so kalt wird wie bei uns wussten schon die alten Ägypter die Hühnersuppe als Mittel gegen Erkältung zu schätzen. Auch der Persische Arzt Avicenna und der jüdische Gelehrte Maimonides unterstützten im 10. und 12. Jahrhundert diese Volksweisheit.

Forscher aus Nebraska konnten im Jahr 2000 nachweisen, dass Hühnersuppe die Bewegung von Neutrophilen weißen Blutkörperchen hemmt. Diese Neutrophilen werden bei Virusinfektionen in großen Mengen freigesetzt und führen zu Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute in den oberen Atemwegen. Somit können die Symptome von Erkältungen durch heiße Hühnersuppe reduziert werden.

Wer die entzündungshemmende Wirkung der Hühnersuppe noch steigern möchte kann ein Stück Ingwerwurzel, etwas Chili und eine handvoll schwarze Bohnen mitkochen.

Unser Angebot:

Bienenschutz fängt im Garten an

Durch das Volksbegehren ist der Bienenschutz gerade in aller Munde. Während sich dieses jedoch mit seinen Vorschlägen primär nur an die Landwirte richtet kann unabhängig von der großen politischen Bühne auch jeder Einzelne seinen Beitrag dazu leisten Lebensraum für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. zu schaffen.

Es beginnt damit in Privat-, Gemeinschafts- oder Schrebergärten unbedingt chemische Insektizide zu verbannen. Auch die im Baumarkt erhältlichen Mittelchen zur Unterstützung im Kampf gegen Blattläuse können trotz anderweitiger Aussagen der Hersteller durchaus bienenschädlich sein (festgestellt 2015 durch den BUND).

Statt mit der Chemiekeule zu arbeiten können im naturnahen Garten durch Mischkulturen, Fruchtfolgen und Blühstreifen Infektionsketten für Krankheiten unterbrochen und Lebensräume für Nützlinge geschaffen werden. Ganz ähnlich machen es übrigens die Bio-Landwirte, denn auch ihnen bleibt der Griff in den Giftschrank versagt.

Besonders geeignet für die naturnahe Gärtnerei ist das Saatgut von Bingenheimer. Das ökologisch erzeugte Saatgut von Bingenheimer stammt zum einen von alten, bewährten, traditionellen Sorten aber auch von neuen Sorten aus biodynamischer Züchtung des Vereins Kultursaat. Dies sind Sorten, die für die Anforderungen des Ökolandbaus besonders geeignet sind (z.B. Krankheitsresistenz) und bei denen Geschmack und Bekömmlichkeit ein wichtiges Qualitätskriterium sind.

Zudem sind die Samen von Bingenheimer Saatgut Samenfest. Damit ist gemeint, dass die Samen, die die Pflanzen ausbilden können wieder für die Aussaat im nächsten Jahr verwendet werden können. Sie meinen, dass ist doch normal? Mit nichten! Viele moderne Sorten sind Hybrid-Sorten, die ihre guten Eigenschaften bei der Eigenvermehrung verlieren.